© N‑ERGIE, Fotoarchiv

N‑ERGIE erleben

Was passiert eigentlich im Heizkraftwerk der N‑ERGIE? Was ist Fernwärme und wie wird sie erzeugt? Welche Wege geht unser Trinkwasser, bis es in allen Haushalten von Nürnberg und Schwaig tagtäglich frisch aus dem Wasserhahn kommt? Und was wird alles für die zuverlässige Stromversorgung in unserem Netzgebiet zwischen Würzburg und Eichstätt getan?

Die N‑ERGIE ermöglicht im Jahr 2024 einen Blick hinter die Kulissen der Energieversorgung in Nürnberg und der Region. Teilnehmende lernen an unseren Standorten die vielfältigen Herausforderungen der Energieversorgung kennen und erfahren direkt von unseren Expert*innen interessante Details.

Melden Sie sich frühzeitig an. Die Teilnahme ist jeweils kostenlos.

Alle Termine im Überblick

  • Mittwoch, 25.09.2024, 17:00 Uhr: Umspannwerk Feuchtwangen
  • Donnerstag, 17.10.2024, 17:00 Uhr: Hochbehälter Krottenbach
  • Dienstag, 22.10.2024, 17:00 Uhr: Heizkraftwerk Sandreuth
  • Mittwoch, 23.10.2024, 17:00 Uhr: Wasserkraftwerk Hammer

Informationen und Anmeldung

© N‑ERGIE, Kim Heindel

Was passiert in einem Umspannwerk genau? Und warum werden aktuell bestehende Werke erweitert und neue gebaut? Expert*innen der N‑ERGIE Netz GmbH erläutern Ihnen vor Ort, die Funktionsweise der Großtransformatoren bei der Umwandlung der Spannung von 110-Kilovolt (kV) auf 20 kV.

Ein starkes Stromnetz ist die Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende. Ganz besonders kommt es auf die untere Ebene – das Verteilnetz – an, in das rund 95 Prozent aller EEG-Anlagen einspeisen.

Aktuell hat die N‑ERGIE Netz GmbH bereits rund 80.000 dieser Anlagen in ihr Stromnetz integriert. Insbesondere der dynamische weitere Zubau von großen, leistungsstarken Solar- und Windparks stellt das Unternehmen in den kommenden Jahren vor eine sehr große Herausforderung – in den nächsten zehn Jahren werden rund eine Milliarde Euro allein ins Stromnetz investiert.

Termine:
Feuchtwangen: Mittwoch, 25. September, 17:00 Uhr - Hier anmelden.

Treffpunkt ist direkt am Umspannwerk: Dinkelsbühler Straße 37, 91555 Feuchtwangen. Parkmöglichkeiten sind vorhanden.

© N‑ERGIE, N‑ERGIE

Woher kommt unser Trinkwasser? Und welche Wege nimmt es bis in unsere Wohnungen? Das für Nürnberg und Schwaig gewonnene Trinkwasser fließt über Leitungen in Hochbehälter und von dort in das Trinkwassernetz.

Die Hochbehälter übernehmen wichtige Aufgaben wie den Ausgleich von Tagesspitzen oder Betriebsstörungen, die Ihnen am Beispiel Krottenbachs im Süden Nürnbergs vor Ort erläutert werden. Bereits seit 1973 wird dort das Grundwasser aus dem rund 100 Kilometer entfernten Wasserwerk Genderkingen gespeichert. Der Hochbehälter fasst in seinen beiden getrennten Kammern insgesamt 60.000 Kubikmeter Trinkwasser. Seine Fläche von rund 70 auf 125 Metern entspricht etwa der Größe eines Fußballfelds. Die Wasserkammern sind zwischen 7,6 und 10,2 Meter hoch und werden jeweils von 72 Stützen getragen. Von dort geht das Trinkwasser ins Nürnberger Wasserverteilnetz mit circa 2.300 Kilometer Länge.

Termine:
Donnerstag, 17. Oktober, 17:00 Uhr - Hier anmelden.

Treffpunkt ist direkt am Hochbehälter Krottenbach, Im Weingarten, 90453 Nürnberg. Parkmöglichkeiten sind vorhanden.

© N‑ERGIE, N‑ERGIE

Welchen Zweck erfüllt das Heizkraftwerk in Nürnberg-Sandreuth? Wie wird die Fernwärme erzeugt? Und welche Aufgabe hat der Wärmespeicher? Bei der Besichtigung des Heizkraftwerks bekommen Sie Antworten auf Fragen dieser Art und können einen Blick auf die Gas- und Dampfturbinen-Anlage sowie das Biomasse-Heizkraftwerk werfen. Von weithin sichtbar ist der 70 Meter hohe Wärmespeicher, der das Heizkraftwerk flexibler macht, und die Einspeisemöglichkeiten für erneuerbare Energien erhöht.

Bereits heute stammen knapp 30 Prozent der Nürnberger Fernwärme aus nicht-fossilen Quellen. Um die Fernwärme bis 2035 CO2-neutral zu erzeugen, wird die N‑ERGIE den Anteil klimaneutraler Energieträger in der Erzeugung schrittweise steigern.

Termine:
Dienstag, 22. Oktober 2024, 17:00 Uhr - Hier anmelden.

Treffpunkt ist an der Pforte zum N‑ERGIE Betriebsgelände Nürnberg-Sandreuth, Sandreuthstraße 21, 90441 Nürnberg. Nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel oder gerne unser Parkhaus.

© N‑ERGIE, Claus Felix

Ein Besuch im Flusskraftwerk Hammer gleicht einer Zeitreise; hier wurde die Wasserkraft der Pegnitz bereits über Jahrhunderte hinweg genutzt. Schon 1908 ging auf dem geschichtsträchtigen Fabrikgut Hammer das erste Elektrizitätswerk Nürnbergs in Betrieb. Es versorgte Hammer und andere Ortschaften mit Strom. Heute erzeugen eine Francis- und eine Kaplanturbine rund 1,23 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr.

Reisen Sie mit uns in Hammer zurück zu den industriellen Anfängen in der Stadt Nürnberg. Die Geschichte wird auch in einer 1992 eröffneten Ausstellung lebendig.

Termine:
Mittwoch, 23. Oktober 2024, 17:00 Uhr - Hier anmelden.

Treffpunkt ist direkt am Wasserkraftwerk in Hammer, Laufamholzstraße, 90482 Nürnberg. Es gibt keine Parkmöglichkeiten vor Ort. Bitte nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel wie beispielsweise die S-Bahn 2 Richtung Hartmannshof, Haltestelle Nürnberg-Laufamholz, circa sechs Minuten Fußweg bis zum Industriegut Hammer.

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