Besichtigungen für Schulen

Sie möchten frischen Wind in Ihren Unterricht bringen? Dann verlegen Sie das Klassenzimmer doch einfach mal zu uns. Ein Besuch bei der N‑ERGIE bringt Abwechslung in den Schulalltag und bereichert Ihren Unterricht durch praktische Erfahrungen und Erlebnisse. Für Schulen aus unserem Netzgebiet sind alle Führungen kostenlos.

Gut zu wissen: Planen Sie für alle Besichtigungen bitte mindestens zwei Schulstunden ein und vergessen Sie nicht, rechtzeitig einen Termin zu reservieren. Da unsere Führungen größtenteils im Freien stattfinden, sind wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk ein Muss.

Woher kommt eigentlich das Nürnberger Trinkwasser? Und welchen Weg hat es hinter sich, bevor es aus dem Hahn fließt? Ein Ausflug zum Hochbehälter Krottenbach gibt Antwort. Denn das „Wasserschloss“ verfügt nicht nur über ein beeindruckendes Speichervolumen, es ist auch ein wichtiger Bestandteil der Nürnberger Wasserversorgung.

Welchen Weg nimmt das Nürnberger Wasser, bevor es aus dem Hahn sprudelt? Das Wasserwerk Erlenstegen ist eine von fünf Wassergewinnungsanlagen der N‑ERGIE. Große und weitgehend naturbelassene Schutzgebiete umgeben die Brunnen und Quellen unserer Gewinnungsgebiete. Daher zeigt die Führung im Wasserwerk nicht nur, wie Trinkwasser gewonnen wird. Sie macht auch deutlich, dass Trinkwasser- und Naturschutz zusammengehören.

Gehen Sie mit Ihren Schülern auf eine Zeitreise durch 600 Jahre Alltagsgeschichte. Erleben Sie mit, wie aus einer Mühle erst ein Messinghammerwerk wurde und dann die größte Fabrik Nürnbergs entstand. Die Ausstellung im Uhrenhaus – so heißt es, weil eine Uhr seinen Turm ziert – zeigt anschaulich, wie das Leben und der Alltag der Fabrikarbeiter aussahen. Besonders geeignet ist die Besichtigung für den Heimat- und Sachkundeunterricht.

Die Erzeugung von Strom aus Wasserkraft ist im Zuge der Energiewende aktueller denn je. Doch wie funktioniert sie genau? Ein Besuch im Flusskraftwerk Hammer zeigt, dass die Wasserkraft der Pegnitz bereits über Jahrhunderte für Hammerwerk und Mahlmühle genutzt wurde. Schon 1908 ging in Hammer das erste Elektrizitätswerk Nürnbergs in Betrieb. Es versorgte Hammer und andere Ortschaften mit Strom. Heute erzeugen eine Francis- und eine Kaplanturbine rund 1,23 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr.

In unserem eigenen Wasserlabor können Schüler außerhalb des Chemiesaals echte Laborluft schnuppern. Hier erfahren sie, wie auf Basis modernster Standards und Kontrollverfahren höchste Trinkwasserqualität gewährleistet wird. Dazu bewacht und analysiert das EU-zertifizierte Wasserlabor der N‑ERGIE permanent Proben aus Brunnen, Quellen, Wasserwerken, Fernleitungen und Hochbehältern des Verteilungsnetzes.

Bitte beachten Sie, dass je nach Führung die Teilnehmerzahl auf 8–10 Personen beschränkt ist.

Wie lassen sich Strom und Wärme gleichzeitig erzeugen? Das ist im Heizkraftwerk der N‑ERGIE in Sandreuth eindrucksvoll zu sehen. Es versorgt rund ein Viertel der Nürnberger Haushalte mit Fernwärme und arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung.

Seit 2012 ist ein Biomasse-Heizkraftwerk in die Anlage integriert – sieben Prozent der Nürnberger Fernwärme sind daher echte Öko-Fernwärme.

Ende 2014 ging der Wärmespeicher in Betrieb. Er macht das Heizkraftwerk flexibler und erhöht die Einspeisemöglichkeiten für erneuerbare Energien.

Jährlich können durch das Heizkraftwerk rund 200.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Wie kann aus Pflanzen Erdgas gewonnen werden? Um diese Frage geht es bei der Besichtigung der Bioerdgasanlage Gollhofen im Gewerbepark Gollhofen-Ippesheim. Die Anlage betreibt die N‑ERGIE zusammen mit der E.ON Bayern Wärme GmbH. Mit Mais, Gras, Luzerne und Silage aus der Region „gefüttert“, produziert sie jährlich ca. 60.000 Megawattstunden Bioerdgas und deckt den Jahresbedarf von ca. 3.500 Dreipersonenhaushalten.

Die Fahrt zur Bioerdgasanlage ist von der Schule selbst zu organisieren.

Begeben Sie sich zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf die Spuren der Nürnberger Stromversorgung. Wie funktioniert das Stromnetz? Wie hängen Hoch-, Mittel- und Niederspannung zusammen? Diese und weitere Fragen beantworten wir beim Theorieteil im Umspannwerk – dem Ausgangspunkt des Spaziergangs. Von dort geht es dann direkt in die Praxis. Hier wird das Gelernte für die Schüler unmittelbar erlebbar. Und spätestens, wenn es knistert und blitzt, springt garantiert der Funke über.

Wichtig: Für diese Führung müssen mindestens drei Stunden eingeplant werden.

Wie kommt der Strom in die Steckdose? Woher stammen das Erdgas, die Fernwärme und das Wasser der N‑ERGIE? Ein Blick hinter die Kulissen gibt Aufschluss: Hier sehen Sie, wie die N‑ERGIE in den zentralen Netzleitstellen die Versorgung im Netzgebiet überwacht, steuert und sicherstellt.

Besichtigungen für Erwachsene

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