Markt Weiltingen verlängert Partnerschaft mit der N‑ERGIE
Der Markt Weiltingen verlängert die langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft mit der N‑ERGIE Aktiengesellschaft um bis zu 20 weitere Jahre. Bürgermeister Christoph Schmidt und Volker Laudien, Leiter Kommunale Kunden bei der N‑ERGIE, haben den neuen Konzessionsvertrag für die Stromversorgung unterschrieben.
Die Stromversorgung der Bürger*innen ist die hoheitliche Aufgabe einer Kommune. Mit dem Konzessionsvertrag gestattet die Kommune der N‑ERGIE weiterhin, im öffentlichen Raum ihrer Gebiete Stromnetze zu bauen und zu betreiben, wofür sie eine gesetzlich festgelegte Konzessionsabgabe erhält. Die N‑ERGIE ist in Weiltingen und den Ortsteilen für das Nieder- und Mittelspannungsnetz verantwortlich. Dazu gehören rund 32 Kilometer Nieder- und rund 19 Kilometer Mittelspannungsnetz. Der neue Vertrag gilt ab 20.02.2026.
Die N‑ERGIE Netz GmbH wird als Tochterunternehmen der N‑ERGIE während der Vertragslaufzeit die Stromversorgung im Interesse der Kommune sowie der Kund*innen weiterhin sicherstellen – und gemäß den gesetzlichen Bestimmungen Zugang zum Stromnetz gewähren. Zudem wird die N‑ERGIE Netz GmbH das Netz ausbauen und somit die Entwicklung der Kommune unterstützen. Als kompetenter Partner garantiert sie mit ihrem 24-Stunden-Entstörungsdienst die sichere und zuverlässige Versorgung rund um die Uhr.
Hohe Investitionen für hohe Versorgungsqualität
Die N‑ERGIE Netz GmbH ist dafür zuständig, dass alle am Stromnetz angeschlossenen Kundinnen und Kunden zuverlässig ihren Strom erhalten. Eine hohe Versorgungssicherheit kann nur mit einem großen Aufwand an menschlicher Arbeit, Technik und regelmäßiger Kontrolle erreicht werden. Der erfolgreiche Netzbetrieb ist zudem mit hohen Kosten verbunden: Rund 1,3 Mrd. Euro investiert die N‑ERGIE bis 2030 allein in ihr Stromnetz.
Die Versorgungssicherheit im Netzgebiet liegt trotz wachsender Herausforderungen für den Betrieb weiterhin auf einem sehr hohen Niveau: Im Kalenderjahr 2023 lag die rechnerische Ausfallzeit je Verbraucher*in aufgrund ungeplanter Ereignisse, etwa bei Unwettern oder Leitungsschäden, bei lediglich 10,3 Minuten (2022: 6,7 Minuten). Dieser Wert liegt deutlich unter dem Bundesschnitt, der wiederum im internationalen Vergleich sehr gut ist: Laut Bundesnetzagentur lag 2023 die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung je Letztverbraucher*in in Deutschland bei 12,8 Minuten (2022: 12,2 Minuten).
Das Stromnetz der N‑ERGIE umfasst Hoch-, Mittel- und Niederspannungsleitungen und ist fast 29.000 Kilometer lang. Es erstreckt sich vom Würzburger Umland im Norden bis Eichstätt im Süden, sowie von Weikersheim im Westen bis nach Sulzbach-Rosenberg im Osten.