15. Juni 2021 / Strom

So bleibt Solarstrom wertvoll

Nach 20 Jahren endet die Förderung für Photovoltaik (PV)-Anlagen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Das betrifft in den nächsten zehn Jahren rund 27.000 Anlagen im Gebiet der N‑ERGIE Netz GmbH. Doch die meisten dieser PV-Oldies sind noch fit und könnten weiter dringend benötigten Ökostrom liefern.

Die N‑ERGIE sieht in diesen Anlagen einen wertvollen Beitrag zur regionalen Energiewende und hat deshalb eine einfache und wirtschaftliche Lösung für den Weiterbetrieb entwickelt. „SOLAR PURNATUR Direkt“ heißt das Angebot, bei dem der Sonnenstrom vollständig eingespeist wird. Die N‑ERGIE übernimmt die Direktvermarktung und setzt die Strommenge für die Versorgung von Gewerbebetrieben in der Region ein. Die Einspeiser*innen werden mit STROM PURNATUR beliefert, dem Ökostrom aus regionaler Erzeugung. Die Anlage muss dafür nicht umgebaut werden.

Lukrativer als gesetzliche Vergütung

Die Betreiber*innen der ausgeförderten Anlagen bekommen von der N‑ERGIE für jede eingespeiste Kilowattstunde bis zu 6 Cent – und damit deutlich mehr als die gesetzliche Anschlussvergütung von derzeit rund 2,5 Cent. So können sie die Anlage ohne Aufwand und Zusatzkosten wirtschaftlich weiterbetreiben. „Denn unser Ziel bleibt, dass möglichst viele dieser sogenannten Ü20-Anlagen weiter Ökostrom produzieren“, erläutert Stefan Lunz, Leiter der Abteilung Privat- und Gewerbekunden bei der N‑ERGIE.

Wer sich für „SOLAR PURNATUR Direkt“ interessiert, findet online ausführliche Informationen und kann dort auch gleich bestellen.

www.n-ergie.de/solarloesungen