Energieberatung – Spartipps

Strom effizient nutzen

Strom sparen

Moderne elektrische Geräte bieten mehr Komfort und benötigen erheblich weniger Energie als alte  Modelle. Achten Sie deshalb beim Kauf auf das Energielabel. Es zeigt Ihnen, wie viel Energie die einzelnen Geräte verbrauchen. Erkundigen Sie sich außerdem nach Öko- oder Sparausführungen, denn in den meisten Fällen macht sich eine Mehrinvestition für die Anschaffung sparsamer Geräte innerhalb kurzer Zeit bezahlt.

Elektroherd-Kochstellen

  • Kochen Sie im geschlossenen Topf und achten Sie darauf, dass der Deckel gut schließt und die Pfannen und Töpfe einen ebenen, sauberen Boden haben. 
  • Für Gerichte mit langen Garzeiten benutzen Sie am besten einen Schnellkochtopf. Er verkürzt die Garzeit um bis zu 70 Prozent und spart bis zu 50 Prozent Energie. 
  • Kochstelle und Topf müssen zueinander passen; ein kleiner Topf zur kleinen Kochstelle und ein großer Topf zur großen Kochstelle. 
  • Schalten Sie beim Elektroherd rechtzeitig von der Ankochstufe auf die Fortkochstufe, bzw. verwenden Sie die Ankochautomatik. 
  • Wenn Sie die Nachwärme der Kochstelle nutzen, sparen Sie ebenfalls Energie.

Backofen

  • Ein Vorheizen des Backofens ist in den seltensten Fällen nötig. 
  • Benutzen Sie bei Heißluftbetrieb möglichst mehrere Bleche gleichzeitig. 
  • Bei Beheizung mit Ober- und Unterhitze können Sie zwei Backformen nebeneinander einsetzen. 
  • Öffnen Sie die Backofentür nicht öfter als notwendig. 
  • Braten Sie nur größere Fleischstücke (mind. 1 kg) im Backofen, kleinere im Topf auf der Kochstelle. 
  • Schalten Sie den Backofen 10 Minuten vor Ende der Garzeit aus und nutzen Sie die Nachwärme.

Geschirrspülmaschine

  • Geben Sie das gebrauchte Geschirr gleich in die Maschine, spülen Sie aber erst, wenn sie vollständig gefüllt ist. 
  • Grobe Essensreste entfernen Sie am besten sofort. Ein Vorspülen unter fließendem Wasser ist allerdings nicht notwendig. 
  • Wählen Sie das Spülprogramm nach Geschirrart und Verschmutzung. Nutzen Sie bei nur leicht verschmutztem Geschirr das Sparprogramm.

Kühlschrank

  • Ein Kühlschrank sollte nicht neben Herd, Heizung oder Geschirrspülmaschine stehen und nicht von der Sonne beschienen werden. 
  • Wählen Sie eine Kühltemperatur von 6 bis 8° C. Die im oberen Türbereich gelagerte Butter sollte streichfähig bleiben. 
  • Öffnen Sie die Tür so kurz wie möglich und verschließen Sie sie wieder sorgfältig. 
  • Stellen Sie Lebensmittel nur abgekühlt und abgedeckt in den Kühlschrank. 
  • Das Lüftungsgitter darf nicht zugestellt werden.

Gefriergerät

  • Ihr Gefriergerät sollte in einem kühlen, trockenen und gut belüfteten Raum stehen. 
  • Vermeiden Sie, es neben Wärme abstrahlende Geräte zu stellen. 
  • Halten Sie die Temperatur im Gefriergerät nicht tiefer als notwendig. Zur Lagerung gefrorener Lebensmittel genügen minus 18° C. 
  • Öffnen Sie das Gerät so kurz wie möglich. Übersichtliche Lagerung verkürzt die Zeiten, während das Gerät geöffnet ist, und verringert Reifansatz und Energieverluste. 
  • Reifansatz erhöht den Energiebedarf. Tauen Sie deshalb das Gefriergerät spätestens bei 1 bis 2 cm Reifansatz ab und reinigen Sie es. 
  • Verwenden Sie nur gefriergeeignetes Verpackungsmaterial, das luftdicht und flüssigkeitsundurchlässig ist. 
  • Decken Sie das Lüftungsgitter nicht ab und reinigen Sie es von Zeit zu Zeit.

Waschmaschine

  • Nutzen Sie je nach Programm das gesamte Fassungsvermögen des Geräts. 
  • Waschen Sie mit möglichst niedriger Temperatur. 
  • Setzen Sie die Vorwäsche nur bei extrem verschmutzter Wäsche ein. 
  • Nutzen Sie – wo immer möglich – Sparprogramme

Wäschetrockner

  • Wäsche trocknen Sie am sparsamsten auf der Leine. Falls Ihnen das nicht möglich ist, beachten Sie bitte folgende Hinweise:
  • Nutzen Sie je nach Programm die gesamte Füllmenge des Geräts und geben Sie nur gut ausgeschleuderte Wäsche in den Trockner. 
  • Stellen Sie den richtigen Trocknungsgrad ein. Entnehmen Sie Bügelwäsche bügelfeucht. 
  • Wenn der Wäschetrockner mit Textilien unterschiedlicher Trocknungszeit gefüllt ist, kann das Programm unterbrochen und trockene Wäsche schon vorzeitig entnommen werden. 
  • Reinigen Sie nach jedem Trocknungsvorgang das Flusensieb. 
  • Bei Kondensationstrocknern sollten Sie ca. zweimal pro Jahr den Wärmetauscher reinigen, bei Ablufttrocknern einmal pro Jahr den Abluftschlauch. 
  • Wärmepumpenwäschetrockner verbrauchen nur halb so viel Energie wie die vorgenannten Systeme. 
  • Gaswäschetrockner sind bei vorhandenem Gasanschluss eine besonders umweltschonende Variante.

Bügelmaschine/Bügeleisen

  • Bügeln Sie möglichst größere Wäscheposten und feuchten Sie Wäsche nicht unnötig stark an. 
  • Sortieren Sie die Wäsche nach den verschiedenen Bügeltemperaturen (Pflegezettel beachten). 
  • Nutzen Sie die Walzenbreite der Bügelmaschine voll aus: Bügeln Sie kleine Stücke abwechselnd auf der linken und der rechten Walzenseite. 
  • Bügeln Sie möglichst ohne Unterbrechung und falten Sie die Wäsche erst danach schrankfertig. 
  • Schalten Sie den Temperaturwähler rechtzeitig aus und nutzen Sie die Nachwärme.

Beleuchtung

  • Schalten Sie nicht benötigte Lichtquellen aus. 
  • Wählen Sie nur eine geringe Stärke für die Allgemeinbeleuchtung und dafür lieber eine direkte, kräftige Arbeitsplatzbeleuchtung. 
  • Wählen Sie für Wände, Decken und Fußböden helle Farben. 
  • Reinigen Sie Lichtquellen regelmäßig. 
  • Verwenden Sie, wo immer möglich, Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren. Leuchten mit Energiesparlampen sollten mindestens 2 Minuten und solche mit Leuchtstoffröhren über 12 Minuten eingeschaltet bleiben.

Elektrische Warmwassergeräte

  • Elektrische Warmwasserspeicher sollten Sie nicht auf Temperaturen einstellen, die höher als 55 bis 60° C sind.
  • Schalten Sie Speichergeräte bei längerer Abwesenheit aus. 
  • Füllen Sie Kochwassergeräte nur mit der momentan benötigten Wassermenge. 
  • Wählen Sie beim Kauf Geräte mit guter Wärmedämmung.

Weitere Elektrogeräte

  • Für die meisten Elektrogeräte (auch und vor allem für Fernsehgeräte) gilt: Neue Modelle arbeiten wesentlich sparsamer. 
  • Vermeiden Sie den Leerlauf von PCs. 
  • Vermeiden Sie den Stand-by-Betrieb von Elektrogeräten entweder durch komplettes Ausschalten (zum Beispiel über Steckerleisten mit Stromschalter) oder schalten Sie einen sogenannten Power-Saver zwischen Gerät und Steckdose.
Bild Energieberatung Spartipps

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