Aktuelle Informationen zum Energiemarkt und Entlastungen

Die aktuelle Lage an den Energiemärkten in Europa ist angespannt.

Die letzten Monate sind gekennzeichnet von hohen Preissteigerungen und weitreichenden politischen Maßnahmen.

Die aktuelle Energiekrise stellt viele unserer Kund*innen aber auch uns vor große Herausforderungen. Auf dieser Seite haben wir die politischen Entlastungsmaßnahmen „Soforthilfe Dezember 2022“ und „Preisbremse ab März 2023“ für Sie zusammengefasst

Als Ihr zuverlässiger Energieversorger können Sie sich darauf verlassen, dass wir alles tun um die gesetzlichen Änderungen und Entlastungen im Sinne unserer Kunden umzusetzen.

Preis- & Abschlagsanpassung

Informationen zur Soforthilfe

Um die Zeit bis zur Preisbremse zu überbrücken, hat die Bundesregierung für den Dezember die Soforthilfe vorgesehen. Bei Erdgaskunden wurde der Dezember-Abschlag ausgesetzt (der tatsächliche Erstattungsbetrag wird auf der nächsten Rechnung berücksichtigt und mit dem erlassenen Abschlag verrechnet). Wärmekunden wird die Soforthilfe bis Ende Dezember überwiesen. Die Entlastung wird aus Mitteln des Bundes finanziert.

Die Soforthilfe erhalten alle Erdgas-, Fernwärme- und Wärme-Contracting-Kunden mit Verbräuchen unter 1,5 Millionen kWh pro Jahr bzw. einem Standardlastprofil. Zudem darf das Erdgas nicht für den kommerziellen Betrieb von Strom- und Wärmerzeugungsanlagen bezogen werden.

Auch Kunden mit einer registrierenden Lastgangmessung (RLM) können Anspruch auf die Soforthilfe haben, wenn der Verbrauch unter 1,5 Millionen kWh pro Jahr liegt, sie die Wärme weit überwiegend im Zusammenhang mit der Vermietung von Wohnraum oder als Wohnungseigentümergemeinschaft beziehen oder bestimmte Anforderungen (Bildung, Wissenschaft, Pflege) gemäß dem Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz (EWSG) § 2 und § 4 erfüllen. Erdgas-RLM-Kunden müssen einen Antrag in Textform stellen, der belegt, dass sie anspruchsberechtigt sind. Wenn Sie einen Verbrauch über 1,5 Millionen kWh pro Jahr haben und glauben, dass Sie anspruchberechtigt sind, gehen Sie bei Fragen gerne auf Ihren persönlichen Kundenbetreuer zu.

Beim Erlass des Dezember-Abschlags (Erdgas) handelt es sich um die sogenannte "vorläufige Leistung". Die eigentliche Soforthilfe wird beim Erdgas auf Basis des prognostizierten Verbrauchs (Stand September) und der Erdgas-Preise vom Dezember berechnet (zur genauen Berechnung siehe die jeweiligen Fragen/Antworten hierzu). Bei der nächsten Rechnung werden dann immer die tatsächlichen Verbrauchskosten, die geleisteten Abschläge und die Soforthilfe miteinander verrechnet. Der Gedanke des Gesetzes ist, dass im Idealfall die gutgeschriebene Soforthilfe in der Rechnung den erlassenen Abschlag wieder ausgleicht. Meist kommt es aber zu Abweichungen.

Es gibt verschiedenene Gründe, warum es zwischen der eigentlichen Soforthilfe und dem zunächst erlassenen Abschlag zu Unterschieden kommen kann:

- ein Grund kann z.B. sein, dass die Abschläge von Ihnen selbst oder in Absprache mit einem unserer Kundenberater angehoben oder gesenkt wurden. Während die Abschläge also variabel sind, bleibt der prognostizierte Verbrauch ein fixer Wert.

- der prognostizierte Jahresverbrauch im September kann sich von Ihrer letzten Abrechnung unterscheiden, da die Verbräuche z.B. auch gradtagsbereinigt werden. Wenn Sie seit September eine Zählerstandsablesung hatten, schreibt das Gesetz dennoch die Verwendung des Verbrauchswerts vom September vor.

- zudem werden Rabatte und Boni bei der Berechnung der Soforthilfe nicht berücksichtigt, bei den Abschlägen natürlich schon.

Die Berechnung und Ermittlung ist vom Gesetzgeber vorgegeben und kann von uns nicht beeinflusst werden, da es sich um staatliche Leistungen handelt, die wir "durchreichen".

Wenn in Ihrem Abschlagsplan im Dezember kein Abschlag vorgesehen war und Sie somit keine "vorläufige Leistung" hatten, erhalten Sie von uns eine Gutschrift der Soforthilfe, entweder als Überweisung oder - je nach Konstellation - spätestens auf Ihrer nächsten Rechnung.

Grundsätzlich gilt: Jeder der zum 1.12.22 Erdgas-Kunde der N‑ERGIE war, erhält von uns den Soforthilfe-Betrag zuverlässig weitergereicht.

Falls Sie mehrere Vertragskonten haben: Es kann vorkommen, dass Ihre Vertragskonten je nach Konstellation anders behandelt werden und die Erstattungsbeträge zu unterschiedlichen Zeitpunkten überwiesen bzw. auch gutgeschrieben werden. Auch hier gilt: Sie können sicher sein, dass Sie für alle Verträge bzw. Vertragskonten die Soforthilfe erhalten. Spätestens auf Ihrer nächsten Rechnung wird die Soforthilfe mit den erlassenen Abschlägen verrechnet bzw. als Gutschrift berücksichtigt.

Es gibt Konstellationen, bei denen der Dezember-Abschlag bereits durch Gutschriften aus vorherigen Rechnungen beglichen wurde. Die Soforthilfe verbleibt in diesem Fall in der Regel als Guthaben auf Ihrem Konto. Wenn Sie eine Auszahlung bevorzugen, sprechen Sie uns an.

Die Höhe der Soforthilfe Entlastung wird in der Gesamtübersicht Ihrer nächsten Rechnung angegeben. Wenn Sie den Dezember-Abschlag 2022 erstattet bekommen haben, wird dieser auch nicht bei den geleisteten Zahlungen berücksichtigt (wie hoch der erlassene Abschlag war, ist neben der Soforthilfe-Entlastung aufgeführt) und somit im Gesamtsaldo mit der Soforthilfe verrechnet. Wenn Sie die Soforthilfe direkt überwiesen bekommen haben (z.B. bei Fernwärme) wird diese in einem separaten Satz unterhalb der Gesamtübersicht angezeigt.

© N‑ERGIE, N‑ERGIE

Zwar erhalten Haushalts- bzw. SLP-Gewerbekunde im Dezember den Abschlag erlassen, die Höhe der eigentlichen Soforthilfe kann davon aber abweichen. Die Höhe der Soforthilfe wird errechnet, indem man ein Zwölftel des prognostizierten Jahresverbrauchs (Stand September) mit dem Bruttoarbeitspreis (Stand 1.12.) multipliziert. Dazu wird ein Zwölftel der weiteren Preisbestandteile (Stand 1.12.) addiert. Die mögliche Differenz aus dem Abschlag und der Soforthilfe wird auf Ihrer nächsten Jahresrechnung verrechnet.

Zum Beispiel: Wenn Ihr prognostizierter Verbrauch bei 12.000 kWh pro Jahr liegt, läge die Entlastung bei 12.000 kWh geteilt durch 12, also 1.000 kWh multipliziert mit Ihrem aktuellen Arbeitspreis und zuzüglich 1/12 des Grundpreises (Stand 1.12.). Bei unserem Produkt ERDGAS SMART wären dies etwa 96 Euro. Die aktuellen Preise finden Sie hier

Zur Berechnung wird der prognostizierte Jahresverbrauch der letzten Abrechnungsperiode herangezogen, der die Grundlage für die Berechnung Ihres Abschlags gebildet hat (Stand September 2022). Dieser prognostizierte Jahresverbrauch kann sich vom Jahresverbrauch Ihrer letzten Abrechnung unterscheiden. Hintergrund ist, dass von den Energieversorgern bei der Ermittlung z.B. auch die Temperaturen im Abrechnungszeitraum zur Gewichtung herangezogen werden. Wenn kein prognostizierter Jahresverbrauch vorliegt, weil z.B. kein vollständiges Abrechnungsjahr vorliegt, wird auf den Verbrauch zurückgegriffen, der beim Netzbetreiber für die Lieferstelle hinterlegt ist. Dieser berechnet sich auf Basis früherer Verbräuche vorangegangener Mieter bzw. Eigentümer.

Bei RLM-Kunden wird die Höhe des Entlastungsanspruchs folgendermaßen berechnet:

(1/12 * gemessene Netzentnahme der Monate November 2021 bis Oktober 2022 zum geltenden Bruttopreis am 1.12.2022) + Leistungspreis/Grundpreis (brutto) für den Monat Dezember.

Für Privathaushalte und kleinere und mittlere Unternehmen mit Standardlastprofil entfällt der Dezember-Abschlag. Wenn Sie uns ein Lastschriftmandat erteilt haben, buchen wir den Abschlag im Dezember nicht ab. Sie müssen nichts tun!

Wenn Sie einen Dauerauftrag haben, überweisen oder die Barzahlung nutzen, können Sie den Abschlag im Dezember aussetzen. Wenn Sie dies nicht möchten oder den Abschlag bereits überwiesen haben, wird der Betrag auf Ihrer nächsten Jahresrechnung berücksichtigt. Kunden mit monatlicher Rechnung erhalten die Soforthilfe auf der nächsten Rechnung, die den Dezember beinhaltet, gutgeschrieben.

Beziehen Sie auch Strom und/oder Wasser von uns, müssen Sie hierfür die Beiträge ganz normal weiter bezahlen.

RLM-Kunden, die anspruchsberechtigt sind, müssen ihre Berechtigung in Textform bei uns nachweisen. Die Hilfe wird dabei voraussichtlich bereits mit der Monatsabrechnung im Januar greifen. Weitere Informationen erhalten RLM-Kunden auf Anfrage von ihren persönlichen Kundenbetreuern.

Bei Fernwärme entfällt der Abschlag nicht, sondern Sie erhalten eine Überweisung. Die Höhe der Soforthilfe beträgt bei Kunden mit einer Betriebskostenabrechnung 120% des September-Abschlags. Bei Kunden mit direkter Abrechnung erfolgt die Ermittlung über eine Durchschnittsberechnung der Abschläge der jeweils letzten Abrechnungsperiode (120% des Durchschnitts aus der Summe der Abschläge und der Zahl der Monate innerhalb des Abrechnungszeitraums). Dieser Betrag wird von uns zuverlässig bis spätestens 31.12. an Sie überwiesen.

Wenn Sie uns keine Einzugsermächtigung erteilt haben, müssen Sie den Dezemberabschlag dennoch überweisen. Sie erhalten die Soforthilfe von uns überwiesen. Wenn wir keine Kontoverbindung von Ihnen haben, bitten wir Sie, uns diese zeitnah mitzuteilen.

Beziehen Sie auch Strom und/oder Wasser von uns, müssen Sie hierfür die Beiträge ganz normal weiter bezahlen.

Wenn Sie Mieter sind und kein direktes Abrechnungsverhältnis mit der N‑ERGIE haben, erfolgt die Entlastung durch Ihren Vermieter über die nächste Heizkostenabrechnung. In dieser muss Ihr Vermieter die konkrete Höhe der Entlastung gesondert ausweisen.

Damit wir die Entlastung im Bereich Fernwärme erfolgreich umsetzen können, sind wir laut Gesetz verpflichtet, Daten unserer Kunden an einen Beauftragten (PwC) des Bundesministeriums für Wirtschaft- und Klimaschutz weiterzugeben (§9 (5) EWSG).

Folgende Kunden-Daten müssen wir dazu weitergeben:

• E-Mail-Adresse oder Telefonnummer

• Postanschrift

• Abschlagszahlung für September

• Liefermenge des Jahres 2021 oder des letzten Abrechnungszeitraums

Kleine Veränderungen können Großes bewirken. An vielen Stellen kann durch wenige Maßnahmen Energie gespart werden. So können wir alle gemeinsam dazu beitragen, ganz einfach Energie zu schonen. Unsere Energiespar-Tipps finden Sie hier.

Informationen zu den Preisbremsen

Ab März gelten, rückwirkend für Januar und Februar, Preisbremsen für Strom, Erdgas und Wärme.

Sollten Sie über 30.000 kWh Strom bzw. 1,5 Mio. kWh Erdgas/Wärme pro Jahr verbrauchen, gelten für Sie abweichende Regelungen. Diese finden Sie hier.

Private Haushalte und Unternehmen, die jährlich weniger als 1,5 Millionen Kilowattstunden an Gas verbrauchen, sowie Vereine erhalten 80 % ihres im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs für 12 ct / kWh. Wird Fernwärme bezogen, wird der Preis für 80% des Vorjahresverbrauchs auf 9,5 Cent je Kilowattstunde gedeckelt.

Sparen lohnt sich also, denn: verbraucht man mehr als 80 % des Vorjahresverbrauchs muss dafür der in der Regel deutlich höhere Vertragspreis bezahlt werden.

Die Preisbremse wird aus Mitteln des Bundes finanziert.

Für Stromkundinnen und -kunden, die bisher weniger als 30 000 kWh Strom im Jahr verbraucht haben, also vor allem Haushalte und kleinere Unternehmen, wird der Preis für 80% des Vorjahresverbrauchs auf 40 ct / kWh gedeckelt. Der Vorjahresverbrauch entspricht entweder dem durch den Netzbetreiber prognostizierten Verbrauch oder dem Verbrauch des Jahres 2021. Sollte kein Verbrauch vorliegen, zum Beispiel, weil Sie ein neues Haus gebaut haben, wird eine Schätzregel angewendet.

Es lohnt sich, den Stromverbrauch zu reduzieren: wird mehr als 80% im Vergleich zum Vorjahr verbraucht, muss der i.d.R. höhere Vertragspreis bezahlt werden.

Die Preisbremse wird aus Mitteln des Bundes finanziert.

Die Preisbremsen treten ab März 2023 in Kraft, wirken aber rückwirkend auch für Januar und Februar. Grund dafür ist, dass die Umsetzung der Preisbremsen für die Energieversorger zahlreiche operative Herausforderungen mit sich bringt, insbesondere die Anpassung der erforderlichen IT-Prozesse.

Durch die staatlichen Entlastungen reduziert sich Ihr Abschlag ab März 2023. Da die Entlastungen für Januar und Februar bei Ihrem Abschlag im März (Fällligkeit zum 1. April) berücksichtigt werden, wird dieser besonders gering ausfallen.

Wir setzen die Vorgaben zur Preisbremse derzeit mit Hochdruck um.

Sobald wir Ihre persönliche Entlastung berechnet haben, informieren wir Sie (voraussichtlich bis März) über weitere Details.

Sie erhalten die Entlastung automatisch und müssen sich um nichts kümmern. Wir bitten wir Sie aufgrund der Vielzahl an Kundenanfragen von Nachfragen zu diesem Thema abzusehen.

Zudem ergänzen wir die Informationen zur Preisbremse und weiteren aktuellen Themen auf dieser Seite stetig.

Die Entlastung aus den Preisbremsen wirkt sich ab voraussichtlich März direkt auf Ihre Abschlagshöhe aus. Sie erhalten dann auch eine rückwirkende Entlastung für die Monate Januar und Februar. Sie selbst müssen sich um nichts kümmern.

Ja, sparen lohnt sich mehr denn je! Und das aus zwei Hauptgründen:

1. Es werden nur 80% Ihres bisherigen Verbrauchs staatlich gedeckelt. Für jede weitere verbrauchte Kilowattstunde zahlen Sie den Vertragspreis.

2. Mit der Jahresabrechnung wird wie jedes Jahr der tatsächliche Verbrauch abgerechnet. Sie erhalten immer den gesamten staatlichen Entlastungsbetrag in Höhe von 80% Ihres im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs. Wer unter 80% des Vorjahresverbrauchs liegt, erhält am Ende des Jahres im Rahmen der Abrechnung zusätzlich Geld zurück - die eingesparte Menge multipliziert mit dem höheren Vertragspreis. Damit möchte die Bundesregierung einen besonderen Anreiz zum Energiesparen setzen.

In den Gesetzen zu den Preisbremsen wird beschrieben, dass die Preise für definierte „Entlastungskontingente“ gedeckelt werden.

Für die Ermittlung des Entlastungskontingents wird der prognostizierte Verbrauch vom September 2022 herangezogen. Sollte es keine Verbrauchsprognose geben, werden Verbräuche hochgerechnet.

Bis zu einem Stromjahresverbrauch von 30.000 kWh und 1,50 Mio. kWh Erdgas bzw. Wärme beträgt das Entlastungskontingent 80% der Verbrauchsprognose.

Da der Jahresverbrauch 2023 nicht feststeht, wird das aus der Vergangenheit ermittelte Entlastungskontigent nicht genau 80% des tatsächlichen Verbrauchs entsprechen. Eine Korrektur / Anpassung des Entlastungskontingents aufgrund eines geänderten Verbrauchsverhaltens oder anderer individueller Einflussfaktoren ist nicht möglich.

Andere Methoden zur Ermittlung, wie z.B. individuelle Messungen des aktuellen Verbrauchs, aber auch individuelle Anpassungsmöglichkeit / Antragsverfahren hätten zu einem sehr großen administrativen Aufwand für die Energieversorgungsunternehmen geführt und damit die – zumindest zeitnahe – Umsetzung der Preisbremsen insgesamt gefährdet.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir als Energieversorger keinen Einfluss auf die gesetzlichen Grundlagen zur Ermittlung haben.

Für die Ermittlung des Entlastungskontingents ist die Verbrauchsprognose von September 2022 entscheidend.

Neue Wärmepumpen und Ladeeinrichtungen für Elektroautos müssen dem Netzbetreiber mitgeteilt werden. Dieser passt daraufhin in der Regel die Verbrauchsprognose an.

Sollte sich Ihr Verbrauchsverhalten in den letzten Monaten also durch eine technische Änderung stark geändert hat (z.B. weil nun eine Wallbox installiert wurde oder eine Umstellung auf Wärmepumpe erfolgt ist), stellen Sie sicher, dass diese Änderungen auch durch Ihren Installateur ordnungsgemäß an den Netzbetreiber gemeldet wurden.

Durch Ihr verantwortungsbewusstes Handeln profitieren Sie bereits ökologisch und ökonomisch. Eine zusätzliche Entlastung ist in den Gesetzen nicht vorgesehen.

Bisher gibt es keine besonderen Entlastungen für Kunden von Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen. Der Strompreis wird auch hier für 80% des prognostizierten Verbrauchs auf 40 ct / kWh (brutto) gedeckelt.

Die politische Diskussion darüber, ob es hier noch spezielle Entlastungen geben wird, ist noch nicht abgeschlossen. Wir können dazu aktuell keine Aussage treffen.

Informationen zu Preis- und Abschlagsanpassungen

Die aktuelle politische Lage hat schwerwiegende Auswirkungen auf den Energiemarkt. Auch wir mussten unsere Preise für Strom, Erdgas und Wärme anpassen. 

Nachdem unsere neuen Preise für Strom und Erdgas ab dem 1. Januar 2023 in Kraft treten, informieren wir unsere Kunden zwischen Ende Dezember 2022 und Mitte Januar 2023 per Post über ihre neuen Abschläge.

Bitte beachten Sie: Die neuen Abschläge beinhalten die entlastenden Effekte der Preisbremse noch nicht. Hierzu informieren wir unsere Kunden ab März 2023 gesondert

Aufgrund der neuen Strom- und Gaspreise werden ab Januar 2023 (erste Fälligkeit: 1.2.2023) auch ihre Abschläge für Strom und Erdgas angepasst. Sie erhalten dazu zwischen Mitte Dezember 2022 und Mitte Januar 2023 Post von uns.

Bei der Berechnung Ihres individuellen Abschlags haben wir alle bekannten Faktoren, also Ihren Verbrauch, aber auch die Entlastungen durch den Wegfall der EEG-Umlage bei Strom oder Senkung der Mehrwertsteuer für Erdgas, berücksichtigt.

Die gesetzlich verankerten Preisbremsen werden wir ab März 2023 natürlich auch berücksichtigen und kommen dazu gesondert auf Sie zu.

Sollte sich Ihr Verbrauch nicht geändert haben, empfehlen wir Ihnen, Ihren den Abschlag so zu belassen. Das schützt Sie vor hohen Nachzahlungen.

Sollten Sie trotzdem eine Änderung wünschen, teilen Sie uns bitte Ihren aktuellen Zählerstand mit.

Bei der Anpassung der Abschläge haben wir uns an den neuen Preisen sowie allen entlastenden Faktoren orientiert.

Die individuelle Höhe Ihrer Abschläge teilen wir Ihnen per Post mit.

Kund*innen, die in Zahlungsschwierigkeiten kommen, sollten aktiv und frühzeitig auf die N ERGIE zukommen, damit gemeinsam eine Lösung gefunden werden kann. Sollte es sich um ein einmaliges Zahlungsproblem handeln, kommt Ihnen die N ERGIE gerne mit einem Ratenplan entgegen. Bestehen die Zahlungsschwierigkeiten jedoch dauerhaft, ist es aktuell die einzige Alternative, bei staatlichen Einrichtungen, wie bspw. Jobcenter oder der zuständigen Sozialbehörde entsprechende Unterstützungsleistungen zu beantragen.

Ihre Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung ist häufig der beste Ansprechpartner, wenn es um eine Übersicht der verschiedenen Unterstützungsangebote geht. Fragen Sie bitte dort nach.

Jeder Monat, in dem Sie einen zu geringen Abschlag zahlen, erhöht die Gesamtsumme Ihrer Nachzahlung. Diese wird bei der Jahresrechnung fällig.

Um die Belastung zu verringern, haben wir Ihren monatlichen Abschlag geprüft und an die neuen Preise und Entwicklungen angepasst.

Die geänderten Abschläge teilen wir Ihnen zwischen Mitte Dezember 2022 und Januar 2023 per Post mit.

Mit der Änderung Ihres monatlichen Abschlags möchten wir Sie vor zu großen Auswirkungen schützen.

Die Preisentwicklung wird von vielen Faktoren beeinflusst, die wir nicht oder nur am Rande beeinflussen können. Daher machen wir zur Entwicklung der Preise und ihrer zukünftigen Höhe keine konkreten Aussagen und Prognosen.

Wir gehen aktuell nicht davon aus, dass sich der Druck auf die Energiemärkte insgesamt deutlich verringert.

Energie sparen ist das Gebot der Stunde. Jede Kilowattstunde Strom und Gas, die wir einsparen, entlastet Sie.

Dabei helfen auch kleine Dinge im Alltag, zum Beispiel die Raumtemperatur absenken oder kürzer oder etwas kälter duschen. Informationen zur Preisentwicklung findet Sie hier.

Tipps, wie Sie Energie sparen können, finden Sie hier.

Der neue Abschlag bezieht sich auf den Abschlag für Januar 2023. Dieser wird rückwirkend zum 1. Februar 2023 fällig.

Wenn Sie uns bereits ein Lastschriftmandat erteilt haben, buchen wir jeweils zum Monatsbeginn den korrekten Abschlag ab.

Falls Sie Ihre Abschläge aktuell noch selbst überweisen, empfehlen wir Ihnen uns ein SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen. Das können Sie bequem online unter www.n-ergie.de/sepa erledigen.

Falls Sie weiterhin überweisen möchten, denken Sie bitte daran den Betrag für Ihre Überweisung Ende Januar / Anfang Februar entsprechend anzupassen.

Die Gesetze zu den Preisbremsen wurden erst am 16. Dezember 2022 final beschlossen.

Die aktuellen Marktbedingungen und politischen Maßnahmen stellen uns als Energieversorger vor sehr große Herausforderungen, da uns nur extrem wenig Zeit für die Umsetzung neuer Vorgaben bleibt.

Eine Kombination aus Abschlagsänderung und Preisbremse ist aus technischen, zeitlichen und gesetzlichen Gründen leider nicht möglich.

Sie erhalten aber im März 2023 eine rückwirkende Entlastung für die Monate Januar und Februar. Ihr zukünftiger Abschlag wird ab dann auch geringer. Wir informieren Sie hierzu gesondert und bitten Sie bis dahin um Geduld.

Energie einsparen

Die N‑ERGIE ist sich darüber bewusst, dass die gestiegenen Energiepreise eine enorme Belastung bedeuten. Um die höheren Kosten etwas abzufedern, ist Energie einzusparen das wirksamste Mittel.

Auswirkung der Preisentwicklung auf Ihren Haushalt

Wie sich die Preisentwicklung konkret bei Ihnen auswirkt, können Sie individuell berechnen.

Unterstützungsangebote bei Zahlungsschwierigkeiten

Kund*innen, die in Zahlungsschwierigkeiten kommen, sollten aktiv und frühzeitig auf die N‑ERGIE zukommen, damit gemeinsam eine Lösung gefunden werden kann. Sollte es sich um ein einmaliges Zahlungsproblem handeln, kommt Ihnen die N‑ERGIE gerne mit einem Ratenplan entgegen. Bestehen die Zahlungsschwierigkeiten jedoch dauerhaft, ist es aktuell die einzige Alternative, bei staatlichen Einrichtungen, wie bspw. Jobcenter oder der zuständigen Sozialbehörde entsprechende Unterstützungsleistungen zu beantragen. Ihre Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung ist häufig der beste Ansprechpartner, wenn es um eine Übersicht der verschiedenen Unterstützungsangebote geht. Fragen Sie bitte dort nach.

Fernwärme

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