Energieberatung – Wärmepumpe
Ausgereift, zuverlässig, umweltfreundlich
Wärmepumpen werden immer beliebter: Bei Neubauten, aber auch im Zuge von Sanierungsmaßnahmen. Für die Raumheizung, aber auch zur Warmwasserbereitung.
Sie können es in Sachen Komfort mit jedem anderen Heizsystem aufnehmen und glänzen durch eine ausgereifte und zuverlässige Technik.
Die N-ERGIE informiert Sie über die Wärmepumpentechnik und beantwortet Ihre wichtigsten Fragen.
Energiesparen mit der Wärmepumpe
Informationen und Beratung beim 4. Wärmepumpen-Tag in Mittelfranken im Bildungszentrum der Handwerkskammer für Mittelfranken (BZ/HTZ), Sieboldstraße 9, 90411 Nürnberg
Programm im Überblick
10:00 Uhr und 14:00 Uhr:
Begrüßung
Jürgen Grob, N-ERGIE Aktiengesellschaft
10:15 Uhr und 14:15 Uhr:
Die Wärmepumpe – eine energieeffiziente und wirtschaftliche Heiztechnik
Wilhelm Scheuerlein, Handwerkskammer für Mittelfranken
10:45 Uhr und 14:45 Uhr:
Wie funktioniert die Wärmepumpe?
Erfahrungsbericht aus der Praxis
Sandro Roman, Viessmann Werke GmbH & Co. KG
11:15 Uhr und 15:15 Uhr:
Erfahrungsbericht: Altbausanierung mit Wärmepumpe
Jens Friedrich, SANITÄR UNION GmbH
11:30 Uhr und 15:30 Uhr:
Heizen und Kühlen mit der Wärmepumpe
Helmut Stampfer, Stiebel Eltron
Mehr über den Wärmepumpentag finden Sie auch in unserer Pressemitteilung vom 8.Mai 2009.
Warum ist die Wärmepumpe umweltschonend?
Die Wärmepumpe nutzt zu 75 Prozent regenerative Energien. Angesichts der schwindenden Vorräte an fossilen Energieträgern trägt dieses System dazu bei, dass unsere Ressourcen so lange wie möglich ausreichen.
Wärmepumpen produzieren bis zu 50 Prozent weniger klimaschädliches Kohlendioxid als herkömmliche Heizsysteme.
Wie viel Energie kann man mit der Wärmepumpe sparen?
Wärmepumpen senken die Heizkosten um bis zu 50 Prozent. Das System nutzt zu 75 Prozent kostenlose Sonnenwärme, die sich immer wieder erneuert. Lediglich 25 Prozent muss als Fremdenergie für den Betrieb zugeführt werden, um 100 Prozent Heizwärme zu erzeugen.
Speziell für den Betrieb von Wärmepumpen bietet die N-ERGIE mit dem Stromprodukt TEMP D günstige Konditionen.
Nach welchem Prinzip arbeitet eine Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie ein Kühlschrank – nur wird dabei nicht die entstehende Kälte, sondern die Wärme genutzt. Dazu wird der Umwelt, zum Beispiel der Luft, dem Grundwasser oder der Erde Wärme entzogen. Die Wärmepumpe „pumpt“ diese Wärme auf ein höheres Temperaturniveau, das zum Heizen ausreicht. Je effizienter die Wärmepumpe arbeitet, desto größer ist der Anteil der Energie, die der Umwelt entzogen wird, im Vergleich zur zugeführten Antriebsenergie. Beispiel: Die Leistungsbilanz einer Sole-/Wasser-Wärmepumpe beträgt eins zu vier (ein Teil Energie zuführen, vier Teile Energie gewinnen).
Welche Energiequelle nutzt die Wärmepumpe?
Wärme aus der Sonne, gespeichert in der Erde, im Grundwasser oder in der Luft – das ist die Energiequelle, die Wärmepumpen nutzen.
Gibt es unterschiedliche Wärmepumpentypen?
Wärmepumpen unterscheidet man nach der Wärmequelle, aus der sie sich bedienen:
- Wasser-/Wasser-Wärmepumpen nutzen das Grundwasser. Über einen Entnahmebrunnen wird die Wärmepumpe mit Wasser versorgt, dem sie Wärme entzieht. Das abgekühlte Wasser wird über einen zweiten Brunnen in die Erde zurückgeleitet. Die Energiebilanz dieses Typs ist sehr günstig, allerdings muss eine Genehmigung für die Nutzung des Grundwassers vorliegen.
- Sole-/Wasser-Wärmepumpen haben ebenfalls eine sehr günstige Energiebilanz: Aus einem Teil zugeführter Energie gewinnt man vier Teile. Dem Erdreich wird Wärme über Sonden, Kollektoren oder Energiekörbe entzogen. Bei Neubauten ist dieser Typ sehr empfehlenswert. Auch hier ist ein Genehmigungsverfahren erforderlich.
- Luft-/Wasser-Wärmepumpen können auch sehr gut in bestehende Gebäude eingebaut werden, die Wärmequelle ist einfach zu erschließen. Bei sehr niedriger Außentemperatur verringert sich die Leistung der Wärmepumpe und ein Elektro-Heizstab muss nachhelfen. Dadurch ist die Energiebilanz (ein Teil zugeführte Energie, drei Teile Energiegewinn) nicht ganz so günstig, wie bei den übrigen Typen. Die Luft-/Wasser-Wärmepumpe ist genehmigungsfrei.
Was kostet eine Wärmepumpe?
Die Anschaffungskosten für eine komplette Wärmepumpen-Heizungsanlage liegen etwas höher als bei konventionellen Heizsystemen. Zu den 9.000 bis 12.000 Euro für die Anlage (je nach Art der Wärmepumpe ohne Wärmeverteilsystem) kommen die Kosten für die Erschließung der Wärmequelle. Die Spanne reicht von ein paar hundert Euro bei Luft-/Wasser-Wärmepumpen bis zu mehreren tausend Euro für Erdwärmesonden.
Ab dem ersten Betriebstag profitieren Sie allerdings von den geringen Primärenergiekosten. Außerdem brauchen Sie weder Tank noch Kamin.
Welche Heizung passt am besten zur Wärmepumpe?
Der Anschluss an eine Flächenheizung (zum Beispiel eine Fußbodenheizung) ist für die Wärmepumpe günstig, da solche Heizungen mit geringen Vorlauftemperaturen arbeiten. Das bedeutet, dass die Wärmepumpe das Temperaturniveau nur geringfügig erhöhen muss, um eine Heizleistung zu bringen.
Gibt es Fördermöglichkeiten?
Die N-ERGIE fördert über das CO2-Minderungsprogramm die Umstellung von Kohle, Koks oder Öl auf eine Wärmepumpenanlage sowie deren Neuinstallation.
Wer installiert Wärmepumpen?
Einen Wärmepumpenfachmann in Ihrer Nähe finden Sie über die N-ERGIE Handwerkersuche.
Wo bekomme ich noch mehr Informationen zum Thema Wärmepumpe?
Bundesverband WärmePumpe (BWP) e.V.
E-Mail: info@waermepumpe.de
Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.
N-ERGIE Aktiengesellschaft
Am Plärrer 43
90429 Nürnberg
Telefon: 0180 2 111444*
Montag bis Freitag 8:00 bis 18:00 Uhr
Samstag 8:00 bis 13:00 Uhr
E-Mail: dialog@n-ergie.de
* 6 Cent pro Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk höchstens 42 Cent pro Minute.


