Die N-ERGIE – Aktiv für die Umwelt

Ausbau der Erneuerbaren Energien

Die N-ERGIE unterstützt den Ausbau der Erneuerbaren Energien und möchte in Zukunft 25% des eigen erzeugten Stroms aus regenerativen Energien gewinnen. Mit den folgenden Projekten und Aktivitäten setzt sich der Energieversorger aktiv für die Umwelt ein

Biomasse-Heizkraftwerk in Nürnberg

Auf ihrem Betriebsgelände in Nürnberg-Sandreuth baut dieN-ERGIE für rund 36 Mio. € ein Biomasse-Heizkraftwerk. Die neue Anlage wird auf Basis von Holzhackschnitzeln arbeiten und im Verfahren der umweltschonenden Kraft-Wärme-Kopplung sowohl Strom als auch Fernwärme erzeugen. So können pro Jahr 28.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Das Biomasse-Heizkraftwerk wird eine Fernwärmeleistung von rund 14 Megawatt sowie eine elektrische Leistung von zirka 6 Megawatt haben und soll 2011 in Betrieb gehen. Die Fernwärme wird in das bestehende Nürnberger Fernwärmenetz eingespeist. Diese Integration ist nach derzeitigem Stand das erste System dieser Art in der Bundesrepublik.

Durch den Einsatz von Holzhackschnitzeln werden zukünftig etwa 82 Mio. Kilowattstunden der bisher mit Erdgas erzeugten Wärme ersetzt. Mit dem erzeugten Ökostrom in Höhe von rund 35 Mio. Kilowattstunden können etwa 10.000 Haushalte versorgt werden. Die Holzhackschnitzel stammen aus dem näheren Umkreis der Anlage.

Bioerdgasanlage in Gollhofen

Im westlichen Mittelfranken setzt die N-ERGIE ein weiteres Projekt für nachhaltige Energieerzeugung um: Dort entsteht für 14 Mio. € im Industrie- und Gewerbepark Gollhofen-Ippesheim eine Biogasanlage mit Gasaufbereitung zu Erdgasqualität und Bioerdgaseinspeisung in das Erdgasnetz.

Die N-ERGIE verwirklicht das Projekt gemeinsam mit der E.ON Bayern Wärme GmbH, einer Beteiligungsgesellschaft der E.ON. Die beiden Partner sind zu je 50% an der GOLLIPP Bioerdgas GmbH & Co. KG als gemeinsamer Gesellschaft für die Umsetzung des Projekts beteiligt.

Die Anlage mit einer Gasleistung von 6,7 Megawatt wird pro Jahr mit maximal 50.000 Tonnen Substratmaterial aus nachwachsenden Rohstoffen gefüttert, z. B. Maissilage, Grassilage und Zwischenfrüchte. Landwirte aus dem näheren Umfeld der Anlage liefern die nachwachsenden Rohstoffe. Durch die Kooperation mit der Landwirtschaft wird die N-ERGIE die Wertschöpfung in der Region stärken.

Die Anlage wird jährlich rund 50 Millionen Kilowattstunden Bioerdgas produzieren, das anschließend vor allem in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen eingesetzt werden soll. Der Betrieb der Anlage unter Volllast soll in 2011 erreicht werden.

Windpark in Obhausen/Sachsen-Anhalt

Auch im Bereich der Windenergie ist die N-ERGIE aktiv: Gemeinsam mit HSE Darmstadt und den Stadtwerken Leipzig hat der Nürnberger Energieversorger im Oktober 2010 einen Windpark in der Gemeinde Obhausen in Sachsen-Anhalt erworben.

Der Windpark, der seit Ende 2009 in Betrieb ist, besteht aus 16 modernen Windenergieanlagen der Multimegawatt-Klasse. Insgesamt verfügen die Anlagen über eine installierte Leistung von 40 Megawatt.

Der erzeugte Strom in Höhe von knapp 94 Millionen Kilowattstunden wird in das regionale Stromnetz eingespeist. Damit wird der jährliche Strombedarf von fast 30.000 Drei-Personen-Haushalten gedeckt.

Im Vergleich mit dem deutschen Strommix werden durch die Windenergieanlagen rund 55.400 Tonnen CO2-äquivalente Treibhausgasemissionen pro Jahr vermieden.

Photovoltaikanlagen in Nürnberg

Die impleaPlus, ein Tochterunternehmen der N-ERGIE und der wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen, ist der größte Photovoltaik-Anlagenbetreiber in Nürnberg und einer der größten in der Metropolregion Nürnberg.

In Summe haben die von der impleaPlus betriebenen Photovoltaikanlagen eine Spitzenleistung von 1.486 Kilowatt peak und produzieren genug Strom, um rund 390 Drei-Personen-Haushalte zu versorgen. Der Nutzen für die Umwelt: Insgesamt 690 Tonnen CO2-Emissionen werden durch die 87 Anlagen jährlich eingespart.

Seit 2005 stellt die wbg die Dächer ihrer Wohngebäude für die Kollektorenflächen der impleaPlus zur Verfügung. Die impleaPlus GmbH hat 2010 bereits 12 neue Fotovoltaikanlagen auf Immobilien der wbg in Betrieb genommen.

Von der Planung bis zur Errichtung mit Unterstützung regionaler Firmen übernimmt die impleaPlus alle relevanten Bereiche, die für einen bestmöglichen Betrieb der Anlagen nötig sind. Dafür investierte sie bereits über vier Mio. € alleine in die Anlagen auf den wbg Gebäuden.

Für 2011 plant die impleaPlus einen weiteren Ausbau der Stromerzeugung durch Fotovoltaikanlagen. Sie setzt damit auch in Zukunft auf die Schonung natürlicher Ressourcen und die Vermeidung unnötiger Schadstoff- und CO2-Emissionen.

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Bild Solarzellen auf Dach