Schulinformation – Projekte & Aktionen
Jugend denkt Zukunft
Beim fünftägigen Innovationsspiel „Jugend denkt Zukunft“ schlüpften Jugendliche in die Rolle des Beraters. Ziel des Workshops war es, Schülerinnen und Schüler anzuregen, gemeinsam in und mit dem Unternehmen über die Zukunft nachzudenken. Angefangen bei der Analyse globaler Megatrends über die visionäre Ideenfindung zu einem ausgewählten Thema bis hin zur Konkretisierung und Vermarktung entstanden in der Zukunftswerkstatt neue Produkte und Dienstleistungen für den Markt im Jahr 2020, für die Welt von morgen.
Die N-ERGIE unterstützt „Jugend denkt Zukunft“ nicht nur, weil das Innovationsspiel für die Jugendlichen eine einmalige Erfahrung darstellt: Sie werden zum interdisziplinären Zusammenarbeit angeleitet, erarbeiten auf der Grundlage der praktischen Erfahrungen im Unternehmen eigene Lösungen und präsentieren diese vor einem großen externen Publikum. Auch die N-ERGIE selbst profitiert, bringt sie doch so die Bedürfnisse ihrer Kunden von morgen in Erfahrung und kann rechtzeitig auf Trends reagieren.
Bericht von Anja Braun
Ein wahnsinnig tolles Projekt zum Fördern des Zukunftsbewusstseins ausgewählter Schüler des Martin-Behaim-Gymnaisums. Mit Witz und dem nötigen Zeitdruck führte unser Moderator Roy Burger und Frau Hahn, aus der Mitarbeiter- und Unternehmenskommunikation, durch das Projekt. Eine Woche voller Ideen, Präsentationen, Feedback und Kantinenessen liegt hinter uns, die wir nun in ein paar Zeilen Revue passieren lassen wollen.
Tag 1: Beginn eines anderen Denkens
Die Woche fing gleich gut an, indem gut die Hälfte von uns Anfahrtsschwierigkeiten hatte und somit zu spät kam. Was aber kein Problem darstellte, da unser charmanter Moderator Roy Burger selbst gelassen damit umging. Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens erarbeiteten wir in verschiedenen Gruppenkonstellationen die Themen Innovation und Megatrends. Beide Male präsentierten wir unsere Ergebnisse und bekamen dafür freundlich vorgetragenes, konstruktives Feedback.
Tag 2: Utopie im Fahrstuhl
Zur Einführung des Tages erstellten wir eine Stoffsammlung zum Thema Kundenbindung, die wir noch im Laufe des Projektes nutzen konnten. In Zweier-Gruppen erarbeiteten wir Kurzpräsentationen zu wichtigen Branchentrends wie Branding, Sponsoring und Diversity- Management. Im Anschluss daran sollten wir Frau Hahn in einem „Aufzug-Gespräch“ von unseren neuartigen Konzepten überzeugen. Jedoch konnte lediglich einer von fünf die nette Dame im Blümchenkleid von seiner Idee überzeugen; der Rest wurde in Grund und Boden geredet. Nach einer Kräftigung stand unser bisher größtes Projekt an, bei dem wir über mehrere Stunden ein innovatives Konzept planten und präsentierten. Zukünftig wird demnach ein Großteil unseres Stroms in Fitnessstudios gewonnen, die Umwelt nur noch mit Hologrammkugeln erkundet und unser Planet von der N-ERGIE gerettet.
Tag 3: N-ERGIE, N-ERGIE, N-ERGIE…
Zu Beginn, sowie im Laufe des Tages haben uns verschiedene Unternehmensvertreter mehr über die N-ERGIE erzählt, als wir wissen wollten. Darunter waren unter anderem Herr Dr. Winkler, der uns das GANZ-Projekt vorstellte sowie Frau Kamm-Schuberth, die uns über die Image- und Brandingmaßnahmen aufklärte. Sogar ein Panoramablick über das N-ERGIE-Gelände und eine Kraftwerksführung sollten uns nicht verwährt bleiben. Das Highlight des Tages waren aber wohl die Elektrofahrräder und –Roller, die uns in der Mittagspause zur freien Verfügung standen.
Tag 4: Mehr als nur Simulation
Dieser Tag drehte sich ganz um die Umsetzung des Planspiels. In sechs verschiedene Gruppen aufgeteilt, arbeiteten alle fleißig an ihren Ideen. Die drei Unternehmensgruppen hatten die Aufgabe, Konzepte zum gesellschaftlichen Engagement zu entwickeln. Die NRO (Nicht-Regierungs-Organisation) warf kritische Blicke auf diese Arbeit während die Berater mit Marketingkonzepten behilflich waren. Wir, die Presse verfassten Artikel, führten Interviews und erstellten diese schöne Zeitung………..
Tag 5: Mit Hemd und Krawatte
Heute ist leider schon der letzte Tag dieser abwechslungsreichen Woche, und er wird noch mal besonders aufregend, sozusagen der krönende Abschluss. Heute werden wir der Öffentlichkeit unsere Ergebnisse präsentieren, und obwohl wir nicht wissen, wie gelungen der Auftritt wird, hoffen wir, er gefällt Ihnen und Sie merken, dass wir in dieser Woche ein Stück mit der N-ERGIE gewachsen sind.
Im Laufe unserer Recherchen blieb es uns natürlich nicht erspart, einigen Firmen auf den Zahn zu fühlen. Dabei haben wir ein paar interessante Details herausfinden können.
Firma 1: N-SPURT
„Ein Sprint der Umwelt entgegen“
Ein Fitnessstudio als Kleinkraftwerk, das ist die Idee von N-SPURT. Jeder kann durch eigene Leistung an den Sportgeräten „seinen“ Strom erzeugen. Die erarbeiteten Kilowattstunden werden ins Stromnetz eingeschleust und dem Kunden, von uns mit dem Faktor 1,25 multipliziert, auf seiner Stromrechnung gut geschrieben.
Welche Ziele verfolgen Sie Ihrem Konzept?
Wir wollen durch Freundlichkeit unsere Kunden an unser Unternehmen binden. Außerdem wollen wir das Körper- und Umweltbewusstsein unserer Kunden steigern. Natürlich wollen wir uns dabei von normalen Fitnessstudios unterscheiden. Weiterhin ist uns die Nachhaltigkeit des Ganzen sehr wichtig, denn das Haus wird als Passivhaus aufgebaut sein.
Was bieten Sie Ihren Kunden?
Unser Studio zeichnet sich durch neuartige Geräte, einen Gastronomie- und einen Strandbereich aus. Außerdem wollen wir alle Altersschichten mit besonderen Angeboten ansprechen. Wir bieten regelmäßige Seniorentreffen und haben spezielle Familientarife.
Firma 2: N-ERGIE Banking
Kredite vergeben als eigentlicher Energielieferant, eine revolutionäre Idee. Während andere Banken einzig und allein auf ihre teils unverschämt hohen Zinsen vertrauen, fördert N-ERGIE Banking, durch 0,0% Zinsen ein besseres Bild der Banken.
Was wollen Sie mit Ihrem Konzept erreichen?
Wir wollen vor allem den Menschen helfen, die sich aufgrund von Kreditaufnahmen bereits verschuldet hatten und nun hoffen, durch N-ERGIE Banking wieder neues Vertrauen zu Banken zu fassen.
Was sind Ihre Ziele?
Uns liegt vor allem am Herzen, energiesparende Immobilien zu vermitteln, soziales Engagement im Unternehmen und regionale Präsenz zu zeigen. Natürlich wollen wir so, wie jede andere Firma auch, eine Kundenbindung herstellen.
Welche Grundsätze haben sie?
Kundenzufriedenheit ist unser wichtigster Aspekt, denn dann sind wir als Unternehmen auch zufrieden. Außerdem bleiben glückliche Kunden uns länger treu und sichern somit viele Arbeitsplätze in unserem Betrieb, was vor allem in der Zukunft immer wichtiger sein wird.
Was macht Ihre Idee besonders?
Das Revolutionäre an unseren Krediten ist die Zinslosigkeit. Des weiteren zieht auch die Region einen Vorteil aus unserem speziellen Angebot, denn jeder Kunde der einen Kredit bei uns aufnimmt, zahlt zwar keine Zinsen, ist aber solange an unserem Unternehmen gebunden, müssen also solange Strom, Wasser und gegebenenfalls Erdgas von uns beziehen, bis sie ihren Kredit ausgeglichen haben.
Firma 3: HOLOCOM
„Unsere Inspiration war Star Wars!“
Das innovative Unternehmen Holocom scheint mit einer tief greifenden Idee den Markt für sich erobern zu wollen. Wovon viele schon lange träumen, ist für sie bereits realisierbar geworden: Werbung auf GlasWelche Ziele verfolgen Sie?
Wir wollen Firmen für unsere Idee gewinnen. Durch unsere neu entwickelte Technik haben wir es geschafft, den Trend der Zeit auf den Punkt genau zu treffen. Wir sind zuversichtlich, mit unseren Hologrammen bald Welt weit bekannt zu werden, und somit auch viele Kunden für uns gewinnen zu können.
Was sind ihre Grundsätze?
Neue Technologie - überall!
Was macht das Unternehmen besonders?
Wir sind das einzige Unternehmen, das ein solches Produkt herstellt. Das bedeutet zum Einen, dass wir eine Monopolstellung beziehen werden, zum Anderen, dass diese Idee neuartig ist. Den Kunden und Firmen wird klar sein, dass wir dieses Konzept erschaffen haben, und nicht von Anderen geklaut haben könnten.
NGO: Critical Corperate Mind
„Solange der Kunde nicht weiß, was hinter der Fassade einer Firma steht, kann er nicht frei entscheiden, was das Beste für ihn ist“
Was für Ziele verfolgen Sie?
An erste Stelle steht für uns der Kunde. Gibt es keinen (zufriedenen) Kunden, gibt es auch kein Unternehmen, keine Firma. Wir wollen die Kunden über die Vor- und Nachteile der Firma ihrer Wahl informieren, und ihnen bei unzufriedenen Kunden alternative Firmen vorstellen. Ob alle Firmen damit zufrieden sind? Natürlich nicht, aber bei uns steht ja der Kunde und nicht das Unternehmen im Vordergrund.
Was ist Ihre Meinung zu den Unternehmen?
Nehmen wir N-ERGIE Banking als Beispiel für ein Erfolg versprechendes Unternehmen. Der Kunde hat nicht das Gefühl, über den Tisch gezogen zu werden, im Gegenteil, er fühlt sich hier aufgehoben. Das einzige Risiko für die Firma besteht darin, dass sie eine zu geringe Kundenzahl erreicht; sie könnten sehr viel Geld in den Sand gesetzt haben und wären auch nicht im Stande, die bestehenden Kunden zu bezahlen. Allen anderen Unternehmen können wir natürlich nur raten, bestehende Ungleichheiten auszubessern.
Die Berater hatten die Aufgabe, den Firmen in allen Fragen beizustehen und ihnen, soweit es möglich war, zu helfen. Dabei stellten sie ein gemeinsames Marketing-Konzept auf, und wir hatten auch das Gefühl, dass sich die Unternehmer gut von den Mitarbeitern beraten gefühlt haben. Ihnen war wichtig, dass das, was sie geraten haben, verständlich, hilfreich und für die Firmen gut umsetzbar war.



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