Schulinformation – Ausstellungen
Ausstellung "Subtropia" 2009
Ausstellung Subtropia
Die Ursachen des Klimawandels verstehen und sich selbst für den Klimaschutz engagieren – dies sind die Ziele der Mitmach-Ausstellung Subtropia, die von Schülern für Schüler gemacht wurde. Bis 27. November ist sie jeweils montags bis freitags von 8:30 bis 17:00 Uhr nach Anmeldung im N-ERGIE Centrum in der Südlichen Fürther Straße 14, Nürnberg, zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung richtet sich an Kinder und Jugendliche ab zehn Jahre. Schüler sind jedoch nicht nur Zielgruppe, sondern auch die Ideengeber für die Ausstellung.
Im Rahmen eines pädagogischen Modellprojekts kooperierte das Kinder- & Jugendmuseum Nürnberg eng mit der Nürnberger Adolf Reichwein Realschule sowie der N-ERGIE Aktiengesellschaft als Sponsor für den fachlichen Input.
Ein gesamtes Schuljahr lang beschäftigten sich 27 Schülerinnen und Schüler der 6. bis 9. Klassen der Adolf Reichwein Realschule mit dem Klimawandel. Gemeinsam mit ihren Lehrern erforschten sie, welche Treibhausgase es gibt, wodurch sie verursacht werden und wie der Treibhauseffekt genau funktioniert. Sie untersuchten die Auswirkungen des Klimawandels auf Tiere und welche Folgen der Anstieg des Meeresspiegels oder die Ausbreitung der Wüsten haben. Schließlich erarbeiteten die Schüler Lösungen: Was können wir tun, um den Klimawandel aufzuhalten? Wie können wir Energie einsparen?
Diese Erkenntnisse übertrugen sie im Team mit Lehrern und den Experten des Kinder- & Jugendmuseums in Ideen für eine altersgerechte Präsentation, die in das Ausstellungskonzept und in die Gestaltung der Modelle eingeflossen sind.
Das N-ERGIE Centrum ist nach dem Kinder- und Jugendmuseum die erste Station der als Wanderausstellung konzipierten Subtropia.
Vor dem Besuch der Subtropia sollten die Schüler im Unterricht bereits erste Grundlagen zum Thema Klimawandel erarbeitet haben.
In der Ausstellung erarbeiten Kleingruppen an unterschiedlichen Stationen der Ausstellung die Themenschwerpunkte. Dabei können sich die Schüler aktiv und experimentell mit vielen Teilbereichen der Ursachen und der Folgen des Klimawandels auseinander setzen. An verschiedenen Stationen kann ausprobiert, experimentiert, geforscht, nachvollzogen, recherchiert und gestaunt werden.
Nur mit ausreichend Zeit lassen sich alle Themen von den Schülern erarbeiten. Für den Besuch der Ausstellung sollte die Lehrkraft deshalb 2 bis 2 ½ Stunden einplanen. Außerdem ist es unumgänglich, dass die Lehrkraft bei der Gruppenarbeit als Ansprechperson zur Verfügung steht.
Um die Nachhaltigkeit des Besuchs noch zu steigern, wird eine Nachbereitung im Unterricht empfohlen – damit aus dem Schlagwort Klimawandel nicht nur Erkenntnis, sondern auch aktives Handeln wird.


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