Schulinformation – Projekte & Aktionen

„Jugend denkt Zukunft“ bei der N-ERGIE - Elektromobilität in Nürnberg im Jahr 2030

Mit welchen Hilfsmitteln wir uns im Jahr 2030 fortbewegen?

Mit dieser Frage beschäftigten sich 25 Jugendliche der Talentklasse der Geschwister-Scholl-Realschule, Nürnberg, zwischen dem 7. und dem 11.November 2011 im Rahmen der Initiative „Jugend denkt Zukunft“ bei der N-ERGIE.

Die Schülerinnen und Schüler versetzten sich in einem Innovationsspiel ins Jahr 2030 und entwickelten in der Rolle eines Unternehmensgründers neue Technologien zum Thema Elektromobilität. Die N-ERGIE Schulinformation unterstützte das Innovationsspiel, bei dem es nicht nur darum ging, der Kreativität freien Raum zu lassen, sondern auch Gesichtspunkte, wie Umweltschutz, Sicherheit, soziale und gesundheitliche Aspekte zu berücksichtigen.

Ablauf des Projektes

Eine Moderatorin begleitete das Spiel inhaltlich und methodisch über die gesamte Schulwoche.

Zunächst wurden die Schülerinnen und Schüler mit gesellschaftlichen Megatrends und Trends zur Mobilität vertraut gemacht. Im Rahmen eines Unternehmenstages informierten Fachleute der N-ERGIE die 15- bis 16-jährigen über die Zusammenhänge zwischen Elektromobilität und der Einspeisung von erneuerbaren Energien in das Stromnetz. An diesem Tag stand auch die praktische Erfahrung mit Elektromobilität auf dem Programm und die Schüler probierten mit wahrer Begeisterung die Segways und Elektrofahrräder der N-ERGIE aus.

Auf der Grundlage dieser Kenntnisse entwickelten die Schülerinnen und Schüler in vier Kleingruppen Ideen für das Jahr 2030.

Sie diskutierten im so genannten Praxis-Check untereinander und mit den Experten, inwieweit die Ideen realistischen Marktbedingungen standhalten: Kann das Projekt technisch umgesetzt und finanziert werden, wie lassen sich die Produkte oder Dienstleistungen vermarkten?

In einem Rollenspiel simulierten die Jugendlichen die Realität: Als Unternehmer stellten sie ihre Ideen vor, als Pressevertreter, Forschungsinstitut und Öffentlichkeit hinterfragten sie die Innovationen kritisch.

Am fünften Tag schließlich präsentierten vier Jungunternehmen in den Räumen der N-ERGIE vor dem Ministerialbeauftragten für Realschulen in Mittelfranken, Johann Seitz, vor Lehrern, Eltern und Unternehmensmitarbeitern, sowie „echten“ Pressevertretern die Ergebnisse dieser spannenden Woche.

Dabei mussten sich die Jungunternehmer der Kritik einer Bürgerinitiative stellen. Außerdem berichtete das Presseteam „klar.text“ über die Zukunftsmesse.

Teamarbeit, Kreativität und Termintreue

Bei „Jugend denkt Zukunft“ geht es um mehr als die Entwicklung innovativer Ideen. Die Jugendlichen erleben Situationen, die im späteren Berufsleben Alltag sein werden, wie etwa Teamfindungsprozesse, Teamarbeit, der konstruktive Umgang mit Kritik oder das Einhalten von Terminen.

Aus diesen Gründen unterstützt die N-ERGIE dieses Projekt sehr gerne. Vielleicht entdeckte der ein oder andere Teilnehmer beim Planspiel die N-ERGIE als attraktiven Arbeitgeber für eine Ausbildung?

Bild Jugend denkt Zukunft Elektrombolität
Elektromobilität in Nürnberg im Jahr 2030

Elektromobilität in Nürnberg im Jahr 2030

PDF Projektbericht